#Gipfelkreuz #Hütteneinkehr #Rundweg
Diese anspruchsvolle Tour führt von Seewiesen über den Gamssteig auf das Hochschwab-Massiv und zum Gipfel auf 2.277 Metern. Über das G'hackte und die Dullwitz geht es wieder zurück nach Seewiesen, wobei dich lange Anstiege, aussichtsreiche Höhenwege und ein technisch fordernder Abstieg erwarten.
Wegbeschreibung
Wir starten in Seewiesen und steigen zunächst über den Gamssteig steil durch den Wald auf. Die Abzweigung ist nicht sofort leicht zu erkennen, der Pfad ist aber mit Steinmännchen markiert und führt konsequent bergauf. Nach dem Verlassen des Waldes öffnet sich die Landschaft, und man wandert durch Latschenfelder und über Serpentinen weiter hinauf auf den Bergrücken.
Oben beginnt der deutlich einfachere Teil der Runde. Der Weg führt uns von Kuppe zu Kuppe durch grüne Bergwiesen und über das offene Hochschwab-Massiv, mit weitem Blick in die umliegende Bergwelt. Unterwegs treffen wir auf Steinböcke, und je näher wir dem Gipfel kommen, desto mehr Wanderer sind auf dem Weg unterwegs. Vom Schiestlhaus ist es dann nur noch ein kurzer Schlussanstieg bis zum Gipfelkreuz am Hochschwab.
Der Rückweg führt Richtung Fleischer-Biwak und weiter zum G’hackten. Dort wird die Tour deutlich alpiner, denn der Abstieg durch die steile Felsrinne ist gut abgesichert, aber technisch anspruchsvoll und stellenweise mit einer langen Eisenleiter versehen. Nach der Weggabelung geht es noch einmal hinauf auf den Trawiessattel, bevor wir durch die Dullwitz und an der Voisthalerhütte vorbei wieder zurück ins Tal gelangen.
Unterwegs gibt es Wasser nur beim G’hacktbrunn; auch das Schiestlhaus bereitet sein Trinkwasser aus Regenwasser auf. Eine Einkehr ist am Schiestlhaus oder an der Voisthalerhütte möglich, je nachdem, wie man die Tour plant. Früh starten ist sinnvoll, da der Hochschwab ein sehr beliebtes Ziel ist und die Parkplätze im Seetal rasch gefüllt sein können.
Fotos
















Zusammenfassung
- Wegbeschaffenheit: Wechselhaft – steiler, teils schwer erkennbarer Steig durch dichten Wald und Latschenfelder auf den Bergrücken, dort danach breite Höhenwege über grüne Bergwiesen. Der Rückweg über das G’hackte führt durch eine steile, versicherte Felsrinne mit langer Eisenleiter und verlangt Trittsicherheit sowie Schwindelfreiheit.
- Beste Wanderzeit: von Frühjahr bis Herbst
- Einkehrmöglichkeit: Schiestlhaus ↱ oder Voisthalerhütte ↱
- Hochschwab als Trail Run ↱
Sehenswürdigkeiten & Erlebnisse
- Gipfelkreuz am Hochschwab auf 2.277 m mit weitem Rundblick in die umliegende Bergwelt
- Steinböcke, die sich am offenen Bergrücken beobachten lassen
- Das einsam gelegene Schiestlhaus kurz unterhalb des Gipfels
- Der technisch fordernde Abstieg durchs G’hackte mit langer Eisenleiter G’hacktbrunn als einzige Wassermöglichkeit unterwegs
- Die Voisthalerhütte am Rückweg durch die Dullwitz
Anreise & Parken
- Parken: Öffentlicher Parkplatz im Seetal bei Seewiesen
- Alternative Anreise: Mit dem Bus bis Seewiesen
