#Alm #aussichtsreich #Geheimtipp #Gipfelkreuz
Diese anspruchsvolle Wanderung führt auf den Sandling, einen wenig besuchten Gipfel oberhalb der Blaa Alm. Unterwegs erwarten dich Almen, Latschenfelder, felsige Passagen und ein beeindruckendes Gipfelpanorama.
Wegbeschreibung
Wir parken noch vor der Blaa Alm, wo ein Parkhinweis auf das Abstellen der Autos hinweist. Dann gehen wir die Straße ein paar Schritte zurück, wechseln nach rechts auf den Wiesenweg und wieder rechts zur Fludergrabenalm mit ihren drei Hütten und wandern über bewirtschaftete Viehweiden. An einem Baum ist der ÖBF gekennzeichnet und gelbe Wegweiser zeigen die Pitzingalm und die Lambacher Hütte an. Am Baum selbst ist ein Holzschild mit der Aufschrift Sandling befestigt. Wir betreten links den üppigen Wald (Weg-Nr. 201) und gehen auf dem Wanderpfad mal durch offeneres und wieder durch geschlosseneres Gelände, vorbei am Dristenmoos. Dabei gewinnen wir steile Höhenmeter, bis es bei der Ausseer Sandlingalm unterhalb des Pötschensteins lichter wird. Hier hören wir um uns herum Kuhglocken läuten und wir blicken auf fünf Almhütten und das Loser-Massiv. Auch sehen wir den Sandling, unser Ziel, das uns noch einige sichtbare Höhenmeter abverlangen wird. Auf dem Wegweiser sind immerhin noch zwei Stunden Gehzeit angegeben.
Weiter geht es für uns die Wiese aufwärts bis zu einer Gabelung. Statt dem Wirtschaftsweg hinab wählen wir den Wanderweg (Weg-Nr. 251). Das heißt, wir steigen auf dem zugewucherten Pfad immer weiter bergauf. Es wird steiniger und wir machen größere Schritte bis wir zur ersten seilversicherten Passage zwischen zwei Felswänden aufsteigen. Ist der Aufstieg geschafft, folgen weitere Seilversicherungen. Die Steine lassen sich aber auch sehr gut mit den Händen greifen und sich hochziehen, wo es nötig ist. Auch „klettern“ wir kurze Passagen wieder ein Stück hinab bis wir zum Sandlingkuchl gelangen, wo wir wieder eine ganz andere Umgebung betreten. Das Gipfelkreuz des Sandlings können wir am Horizont ganz klein erkennen. Es geht auf und ab und wir kommen an Dolinen vorbei, während wir durch die Latschenlandschaft voranschreiten. An einer Weggabelung ist der Abstieg als Rundweg für Geübte beschildert (schwarze Markierung).
Um den Sandling (1.718 m) zu erklimmen, müssen wir noch einmal eine Seilversicherung meistern beziehungsweise zwei, weil erst ist das Seil rechts und dann links. Dann geht es den schottrigen, steinigen Weg hinauf zum Plateau mit Gipfelkreuz. Geschafft, hier oben haben wir einen Rundumblick und können in der Tiefe den Altausseer See erblicken sowie den Tressenstein mit Warte und die Trisselwand.
Nach einer Pause geht es denselben Weg wieder zurück zum Ausgangspunkt.
Fotos



















Zusammenfassung
- Wegbeschaffenheit: anspruchsvolle Tour mit steilen Aufstiegen und seilversicherten Passagen, die Trittsicherheit verlangen
- Beste Wanderzeit: von Frühjahr bis Herbst
- Einkehrmöglichkeit: Blaa Alm ↱
Sehenswürdigkeiten & Erlebnisse
- Fludergrabenalm
- Sandlingalm
- Kletter bzw. seilversicherte Passagen
- Sandlingkuchl
- Sandling (1.718 m) mit Gipfelkreuz
- Ausblicke auf den Loser und den Altausseer See
Anreise & Parken
- Mit den Öffis: RegioBus bis Haltestelle „Losermaut Skiarena“, dann etwa 1,6 km zu Fuß zur Blaa Alm
- Anfahrt in Richtung Loser-Panoramastraße, dann noch vor der Mautstelle Abzweigung nach links
- Parken: Parkplätze unweit der Blaa Alm
