#Alm #aussichtsreich #Hütteneinkehr #See
Leichte Wanderung zum idyllischen Moaralmsee, der nicht so überlaufen ist, wie andere Orte in der Schladming-Dachstein Region.
Wegbeschreibung
Heute ist unser Wanderziel der idyllische Moaralmsee, der auf einer Höhe von 1.617 Metern liegt: eingebettet zwischen wunderschönen Bergen, wie dem Höchstein (2.543 m) und der Bärfallspitze (2.150 m).
Wir parken etwa 350 Meter unterhalb der Schmiedalm. Aber auch etwas höher gelegen gibt es vereinzelte Parkplätze. Der Wanderweg führt fortan auf der breiten Straße leicht bergauf. Ein paar Kühe grasen am teils steilen Hang zu unserer Rechten. Wir gelangen zur Schmiedalm und wandern weiter neben dem Gumpenbach entlang bis zur Stanglalm, einer Einkehrmöglichkeit.
Im Hinteren Gumpeltal gilt Hundeverbot. Da es hier zahlreiche Kühe gibt, die an manchen Stellen wenig Ausweismöglichkeiten haben, hat man sich wohl für das Verbot ausgesprochen.
Auf einer gelben Wandertafel lesen wir, dass zum Moaralmsee mit einer Gehzeit von einer Stunde und vierzig Minuten zu rechnen sind. Nach 1,5 Kilometern auf dem Moaralmweg fallen uns zwei dunkle Mini-Pferde auf, die gerade miteinander schmusen. Hier liegt auch ein umzäunter Teich mit einem Holzhaus und Schafen. Am Zaun der Hütte lesen wir auf einer Tafel, dass diese zu vermieten ist. Wer also in dieser Idylle nach etwas Abgeschiedenheit sucht, der findet hier sein perfektes Platzerl. Nun verschlägt es uns in den Wald, in dem wir auf einem ebenso breiten Weg gehen können.
Der Boden ist zum Teil steinig, aber ziemlich einfach zu begehen. Die Wanderung ist ohnehin offiziell als blaue, also leichte Tour, klassifiziert. In Serpentinen bringt uns der Wanderweg immer weiter bergauf. Öfter hören wir Kuhglockengeläut, um kurz darauf auf Kühe zu treffen. Viele stehen direkt auf dem Weg, sodass wir Abstand halten. Ein paar Tiere grasen aber auch auf dem steilen Terrain.
In der Ferne sehen – und hören – wir einen imposanten Wasserfall. Unterwegs kommen wir an kleinen Wasserfällen vorbei. Nach 3,5 Kilometern gelangen wir zur Oberen Moaralm, wo wir den breiten Weg verlassen und auf einen schmalen Wanderweg übergehen. Die Wandertafel zeigt in die Richtung leicht links. Nach rechts darf man nicht weitergehen, da ist Privatgrundstück, wie auf einem Schild steht.
Für 1,5 Kilometer geht es auf steinigem und feuchten Boden weiter bergauf. Da es am Vorabend geregnet hat, ist der Abschnitt ziemlich matschig. Zwar heißt es hier ohnehin Moaralm („Moor“ ausgesprochen), aber dass auch der Wanderweg zum Teil getränkt ist, kommt vom Regen. Manche Steine sind schon ziemlich glitschig. Das Gras ist sehr sumpfig und so mancher Tritt lässt den Wanderschuh versinken.
Der Moaralmsee ist bald zu erahnen und nur wenige Momente später treffen wir auf das Ufer. Ein wirklich idyllischer See, dessen klares Wasser die umliegenden Gipfel spiegelt. Auch halten sich Kühe auf dem Hochplateau auf, wie man aus den Exkrementhäufchen schließen kann.
Rund um den See kann man nicht gehen, aber sowohl rechts als auch links führen Wanderwege bis zu den Gipfeln hinauf, die in Sichtweite liegen. Sie lassen sich sogar als Rundweg (Bärfallspitze, Moaralmspitze, Höchstein) erwandern. Allerdings sollte man dafür weitere vier Stunden einplanen. Zudem ist die Route als schwarz markiert (=schwere Tour). Eine mittelschwere Wanderung führt in drei Stunden vom Moaralmsee zum Steirischen Bodensee.
Für den Rückweg geht es vom Moaralmsee auf demselben Weg über 5 Kilometer wieder hinab zum Ausgangspunkt.
Fotos






Zusammenfassung
- Wegbeschaffenheit: überwiegend befestigter Wanderweg, zum Schluss ein Trampelpfad
- Alternative:
- Von der Bergstation Hauser Kalbling zum Moaralmsee sind es nur 40 Minuten (ohne Rückweg)
- Vom Moaralmsee zum Höchstein oder zum Steirischen Bodensee
- Beste Wanderzeit: zwischen Juni und Oktober, je nach Schneelage
- Einkehrmöglichkeit: Stanglalm ↱
Sehenswürdigkeiten und Erlebnisse
- Aussichten: auf den Stoderzinken, die Kammspitze und weitere Berge
- Sehenswürdigkeiten: der Moaralmsee
Anreise & Parken
- Mit dem Auto: Von Schladming bis nach Gumpenberg 15 Kilometer
- Parken: Unterhalb der Schmiedalm
